Drei Musiker, drei Instrumente, drei Stimmen: „Die Versenker“, ein musikalisches Dreieck mit gleichlangen Seiten. Marcel Stoffels, Leadsänger und Gitarrist, Tobias Görtzen, Bassist und Stimme, und Denis Sarp, Schlagzeug und Stimme, feiern ihre ganz eigene WG-Party mit ausgelassener und extrovertierter Stimmung, aber auch Gelegenheit für ein gutes, ernstes Gespräch zwischen Tür und Angel. Ihre Eigenkompositionen bestechen durch harte und offensive Momente, immer wieder durchbrochen von zurückgenommenen und soften Arrangements. „Die Versenker“ tanzen dabei auf der Klinge, ohne abzustürzen. „Die Versenker“ sind abgrundtief obenauf!
Stoffels, Görtzen und Sarp haben sich während ihres Musikstudiums in den Niederlanden kennengelernt und sie waren sich sofort einig: Musik studieren, das ist schön und gut, aber das soll man ihrer Musik nicht vordergründig anhören. Keine Musikerpolizei, die mit verschränkten Armen vor der Bühne steht, kein aufdringliches Gedudel als Selbstzweck. „Die Versenker“ spielen Alarm und nicht Philharmonie, mit offenem Visier für das Publikum vor der Bühne und nicht in die Ränge. Oder wie sagt Bassist Tobias Görtzen: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn die Leute unsere Texte mitsingen.“
In 2011 gelang es „Die Versenker“, einen hochkarätigen Produzenten für ihr Debütalbum „…dass ich völlig austicke“ zu gewinnen, das im Oktober 2011 auf den Markt kam: Jon Caffery. Der Name des Briten ist auf Engste verknüpft mit der deutschen Topband „Die Toten Hosen“. Mehr als 20 Alben der Düsseldorfer Band um Campino produzierte er – darunter solche Meilensteine der Rockhistorie, wie „Kauf mich“. Darüber hinaus hat er mit „Joy Division“ und den Punk-Pionieren „Sex Pistols“ gearbeitet.
„Wir wollten ihn unbedingt, und wir konnten ihn überzeugen, worauf wir sehr stolz sind“, sagt Stoffels. Im Januar 2011 besuchte Caffery die Band in ihrem Proberaum, wo er ihre Spielfreude live erleben konnte. Mit Mitschnitten ausgestattet, ging er ein paar Stunden später nach Hause. Drei Tage danach die SMS: „Jungs, ich mach’s!“ „Jon ist unser Mentor geworden“, verrät Bassist Tobias Görtzen. „Er kann Dinge alleine durch seine Erfahrung anders einordnen als wir.“ Summa summarum: „Wir sind jung, naiv und machen noch Fehler“, ergänzt Schlagzeuger Denis Sarp und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.

